Das Becken Českobudějovická pánev ist ein orographisches Ganzes des Südböhmens, das sich im Raum von České Budějovice in Richtung nach Nordwesten zu Písek und Strakonice erstreckt. Seine durchschnittliche Seehöhe ist um 400 – 450 m. Im Osten ist es teilweise durch den Fluss Vltava (Moldau) abgegrenzt (zu Týn nad Vltavou), im Westen bildet die Verbindungslinie der Städte Strakonice, Vodňany, Netolice seine imaginäre Grenze. Im Osten grenzt es ans Becken Třeboňská pánev und die Grenze zwischen diesen Becken bildet die Schwelle Lišovský práh.

Im Becken Českobudějovická pánev, besonders im Raum zwischen České Budějovice, Netolice, Vodňany und Hluboká nad Vltavou, gibt es viele Teiche, die auf den Nebenflüssen des Flusses Vltava (Moldau) und des Flusses Blanice gebaut wurden, die dieses Gebiet entwässern. Zu den bekanntesten Teichen gehören Bezdrev bei Hluboká nad Vltavou, Dehtář unweit von Netolice, Volešek bei Plástovice oder Munický rybník unweit von Hluboká nad Vltavou.

Zu den touristisch interessantesten Orten des Beckens Českobudějovická pánev gehören vor allem die schon erwähnten Städte, aber auch das bekannte Flößergemeinde Purkarec, die Burgruine Karlův hrádek unweit von Hluboká nad Vltavou, die Stadt Zliv, die Dörfer des Torfmoores zwischen Vodňany und České Budějovice mit der ursprünglichen Volksarchitektur und viele andere interessante Orte.